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Vertrauensperson

Aktiv sein – Vertrauensrat wählen!

Mitreden und mitbestimmen. Als Vertrauensrat übernimmt man Verantwortung, man hat die Möglichkeit, aktiv mitzuarbeiten und Verbesserungsvorschläge für die Qualität der Ausbildung zu bringen. Wichtig ist auch, dass diese Personen genauso auf die Mängel in ihrer Ausbildungseinrichtung und in ihrer Ausbildung allgemein aufmerksam machen. Die Mitglieder des Vertrauensrats haben das Recht auf Mitwirkung. Das bedeutet, dass sie sich beispielsweise für einen besseren Aufenthaltsraum oder einen Raucherraum im Winter einsetzen können. Auch Exkursionen oder Firmenbesuche zu organisieren zählt zu den Aufgaben und Gestaltungsmöglichkeiten des Vertrauensrats. Damit man hier gerüstet ist und weiß, wie man das am besten angeht, gibt es Einschulungen und Kurse von der Gewerkschaft.

"Gemeinsam geht es einfach besser!" Als Vertrauensrat hat deine Stimme einfach mehr Gewicht, weil man dem Chef oder der Chefin etwas überbringt, was von allen Lehrlingen kommt. Wenn nur eine oder einer allein was verändern will, dann hört keiner zu.

Wählen  was jetzt, wie jetzt? Doch um wählen zu können, braucht es eine Wahlkommission. Die Wahlkommission hat z. B. die Aufgabe, eine Wahlvorschlagliste zu erstellen, auf der alle, die zum Vertrauensrat kandidieren wollen, alphabetisch aufgelistet sind. Außerdem ist die Wahlkommission dafür verantwortlich, dass der genaue Wahlzeitpunkt und -ort in der Ausbildungseinrichtung spätestens eine Woche vor der Wahl angekündigt wird. Das muss an einer Stelle sein, die für jeden Lehrling zugänglich ist. Am Wahltag können dann alle Wahlberechtigten in geheimer Wahl ihre Vertrauensperson(en) und Ersatzmitglieder wählen. Wie viele das sind, hängt von der Anzahl der Lehrlinge in der Ausbildungsstätte ab.

Die Rechte und Pflichten des Vertrauensrats

  • Als Vertrauensrat musst du den/die ChefIn auf allfällige Mängel aufmerksam machen, kannst Vorschläge zur Ausbildung machen und wirst in die Planung der Ausbildung miteinbezogen.
  • Der Vertrauensrat hat das Recht, einmal pro Funktionsperiode mit dem/der ChefIn ein Gespräch über die Qualitätssicherung der Ausbildung zu führen.
     
  • Die Mitglieder des Vertrauensrates dürfen aufgrund ihrer Tätigkeit weder benachteiligt noch in ihr beschränkt werden.
  • Als Vertrauensrat darfst du persönliche Angelegenheiten der Lehrlinge nicht weitererzählen, du bist zum Schweigen verpflichtet.
  • Der Vertrauensrat kann sich während der Ausbildungszeit mit der ÖGJ/dem ÖGB und der Arbeiterkammer zur Beratung treffen, wenn es den Ausbildungs- und Betriebsablauf nicht stört.
  • Bezahlte Bildungsfreistellung bis zu fünf Tagen pro Funktionsperiode  für Schulungs- und Bildungsveranstaltungen (muss vier Wochen vor Antritt bekannt gegeben werden).
     
 

 

 
 

 

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