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Das Lehrgangs-Modell ÜBA 1 (Ausbildungsvertrag über die gesamte Lehrzeit)

Bei den meisten ÜBA 1 Lehrgängen sind gewisse Vorschaltmaßnahmen integrierter Bestandteil der Maßnahme. Diese dauern, abhängig vom jeweiligen Bundesland, zwischen einer Woche und zwei Monaten. So wurde in Wien die Berufsorientierungs- und Coachingmaßnahme (kurz BOCO-Maßnahme) in der Dauer von acht Wochen installiert. Aufgabe der BOCO-Maßnahme ist es, im Hinblick auf die geplante Berufsausbildung die Berufswünsche der TeilnehmerInnen zu eruieren und die persönlichen und intellektuellen Voraussetzungen für die Berufsausbildung zu schaffen. Die Inhalte der Maßnahme werden in vier Gruppen aufgeteilt (Einführung und Clearing, Berufsorientierung und Zielfindung, Vorbereitungsphase auf die Lehrausbildung und Zusatzmodule).

Grundsätzlich besteht die Aufgabe der vier Phasen darin, dass Jugendliche über den Ablauf der Maßnahme informiert werden und dass mit ihnen ein realistischer Berufswunsch anhand ihrer Fähigkeiten erarbeitet wird. Neben einem intensiven Bewerbungstraining werden die Jugendlichen auch über mögliche Ausbildungswege informiert. Begleitet wird die BOCO-Maßnahme im Besonderen  von mädchenspezifischen Unterstützungsmaßnahmen.


Betriebliches Praktikum

Prinzipiell haben Praktika die primäre Aufgabe, Jugendliche in betriebliche Arbeitsabläufe zu bringen und sie regulären Arbeitsbedingungen auszusetzen, beziehungsweise sie an den jeweiligen Praktikumsbetrieb weiterzuvermitteln. Die Dauer der Praktika wird abhängig von der Leistungsbeschreibung der jeweiligen Berufsgruppen des Arbeitsmarkservice festgelegt und variiert von Bundesland zu Bundesland.

Als Beispiel sei hier die Leistungsbeschreibung der Lehrausbildung in überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen für die Berufsgruppen Metalltechnik und Maschinenbau angeführt, die ein facheinschlägiges betriebliches Praktikum vorsieht. Dieses muss im Ausmaß von mindestens vier bis maximal zwölf Wochen im ersten Lehrjahr und zwölf bis maximal 16 Wochen sowohl im zweiten als auch im dritten Lehrjahr in einem oder mehreren Betrieben, in dem die Lehrlingsausbildung nicht von den sonstigen betrieblichen Abläufen getrennt ist, absolviert werden.

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