Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklärst du dich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.

Datenschutzerklärung
ÖGJ

Friedhofs- und ZiergärtnerIn

Berufsbild 
Als Friedhofs- und ZiergärtnerIn ist man sowohl für die Gestaltung und Pflege von Gräbern als auch für die Grünflächen am Friedhof zuständig. Man kümmert sich also auch um Bäume, Sträucher und Rasenflächen. Daneben hat man noch ganz andere Aufgaben, wie das Anbauen, Vermehren und Umtopfen von Zierpflanzen in der Gärtnerei. In einigen Friedhofsgärtnereien, wie in der am Zentralfriedhof, lernen Lehrlinge auch Kränze und Gestecke herzustellen oder Blumen zu binden. Weiters eignet man sich Wissen aus Biologie, Chemie (z.B. über die Saisonen der Pflanzen oder ihre Ph-Werte) und Technik (Traktoren, Rasenmäher, …) an.

Voraussetzungen
Man sollte Liebe zur Natur haben und gerne kreativ tätig sein. Auch Wetterfestigkeit ist wichtig, Arbeit bei schlechter Witterung darf kein großes Problem darstellen. Gefragt sind zudem Offenheit und Interesse dem zu erlernenden Fachwissen gegenüber. Berührungsängste vor lateinischen Fachbegriffen oder Zahlen sind hingegen genauso wenig hilfreich wie mit Themen wie Trauer, Tod oder Begräbnis.

Berufschancen
Die Friedhofs- und ZiergärtnerInnen-Lehre dauert drei Jahre. In Wien macht man sie in der Friedhofsgärtnerei am Zentralfriedhof, die zu den Wiener Stadtwerken gehört. Von etwa 80 MitarbeiterInnen arbeiten dort immer um die 15 Lehrlinge, Bewerbungen sind stets erwünscht!

Aus der Praxis – im Gespräch mit Kerstin Köstenberger:
Kerstin Köstenberger (19) steht vor dem Abschluss ihrer Lehre zur Friedhofs- und Ziergärtnerin.

Artikel weiterempfehlen